Als wir gefragt wurden, ob wir auf der SPOGA teilnehmen möchten, standen wir an einem entscheidenden Punkt:
Die Idee war da. Die Vision klar. Die Überzeugung riesig.
Aber: Unsere Plattform existierte noch nicht.
Was existierte, war ein Gedanke.
Und Benedikts Satz:
"Ich baue dir das System, das du im Kopf hast."
Also starteten wir.
Mit einer Landingpage, die zunächst nur eines tun sollte: Interesse messen, Feedback sammeln – während im Hintergrund die eigentliche Plattform entsteht.
Zwei Wochen. Eine Chance.
Als die Einladung zur SPOGA kam, wussten wir:
Das ist unsere Gelegenheit.
Zweiter Gedanke:
Schaffen wir in zwei Wochen eine Landingpage, die dieser Bühne gerecht wird?
Sportlich.
Aber von nichts kommt nichts.
Kurze Nächte. Rechtecke. Wireframes. Diskussionen. Optimierungen.
Und ja – eine Woche vor Messebeginn lag ich mit Fieber und Grippe flach.
Ob Benedikt nervös war?
Ob ich alles menschenmögliche getan habe, um auf dieser Messe zu stehen?
Beides: Ja.
Keine Ahnung, was uns erwartet.
Wir wussten nicht:
- Wird uns jemand wahrnehmen?
- Wird die Branche uns ernst nehmen?
- Werden wir belächelt?
- Funktioniert diese Idee außerhalb unseres Kopfes?
Was dann passierte, hat uns ehrlich überwältigt.
Das Feedback: stärker als wir es uns erträumt hätten.
Namhafte Geschäftsführer sprachen uns an.
Reiter und Pferdebesitzer waren begeistert.
Reiterhöfe wollten Testhöfe werden.
Partnerschaften entstanden direkt vor Ort.
Und das Wichtigste:
Es ging nicht mehr um die Frage, ob das funktioniert.
Sondern darum, wie groß wir denken dürfen.
Wir bekamen nicht nur positives Feedback.
Wir bekamen Wünsche. Ideen. Visionen. Anforderungen.
Aus einer Plattform wird gerade eine Softwarelösung.
Und jetzt?
Jetzt machen wir das, was gute Gründer tun:
Wir priorisieren.
Wir strukturieren.
Wir bauen ein starkes Fundament.
Nicht alles auf einmal.
Sondern mit Fokus.
Wir sind unfassbar dankbar für:
- jeden Besuch an unserem Stand
- jedes Gespräch
- jeden Mit-Aussteller
- jede Innovation, die wir kennenlernen durften
SPOGA war für uns kein Messeauftritt.
Es war ein Realitätscheck.
Und wir können sagen:
Die Reitsportbranche ist bereit für Digitalisierung.
Wir sind es auch.

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